Umwelt & Sicherheit

Unterirdische Parkierungsanlagen machen im gebauten Stadtraum Sinn. Sie beanspruchen keine ohnehin knappen Landressourcen. Vorbehalte hinsichtlich der Luftqualität lassen die Tatsache ausser acht, dass das Projekt zu weniger Suchverkehr führen wird und dass heute bereits vielerorts private sowie öffentliche Parkierungsanlagen belüftet werden, zB. Bahnhof, Schweizerhof, Löwencenter. 

 

Bezüglich Lärm, Luft und Verkehrsbelastung sind die rechtlichen Grundlagen einzuhalten.  Ein Umweltverträglichkeitsbericht wird aufzeigen, welche Massnahmen zugunsten der Umwelt vorgenommen werden müssen.

 

Den speziellen Anforderungen zur Sicherheit von Bauten und Personen in der Bauphase sind die zur Verfügung stehenden Techniken im Untertagebau gewachsen. Zusätzliche Sicherheit schaffen weiterführende geologische Untersuchungen sowie Fachplaner, die auf einen reichen Erfahrungsschatz mit Bauen im Fels sowie unter Tag zurückgreifen können. 

 

Für den Betrieb sind die gängigen Sicherheitsvorschriften, wie sie für andere Parkierungsanlagen gelten, einzulösen. 

Weiterführende Fragen und Antworten

Das Parking bekommt eine Belüftung, wie sie auch in anderen Parkhäuser vorhanden ist (SUVA Parking, Löwencenter, Schweizerhof, Bahnhof). 

Die technischen Anlagen für die Parkierungsanlage werden unterirdisch platziert. Dies gilt auch für die Lüftung, welche Aussenluft beim Eingang zum stillgelegten Stadtratsbunker unter dem Schirmertor bezieht. Die Luft wird mit Aktivkohlefiltern gereinigt und tritt in normaler Luftqualität geräuschlos über dem Portal an der Geissmatt wieder nach aussen.

Die Abwärme von Cars und Personenwagen soll für Heizzwecke genutzt werden.

Die Museggmauer nimmt keinen irreversiblen Schaden, das haben die Expertisen zuhanden des Vorprojekts deutlich ergeben. 

Die Kaverne liegt überall 8 bis 35 Meter unter der Oberfläche. Erschütterungsmessungen haben gezeigt, dass ein Ausbruch im Sprengverfahren am sinnvollsten ist. Ein geringes Restrisiko für Rissbildungen durch Senkungen im Milimeterbereich zum Beispiel im Mörtel der Museggmauer bleibt bestehen. Solche Risse gefährden die Statik nicht und können problemlos saniert werden. In besonders sensiblen Zonen kann mit verfeinerten Bautechniken und Dank den Erfahrungen aus der gerade abgeschlossenen Gesamtsanierung der Museggmauer das verbleibende Risiko zusätzlich reduziert werden. Irreparable Schäden können ausgeschlossen werden. 

Diese Frage wurde zusammen mit den Verkehrsplanern der Stadt Luzern geklärt. Die errechneten Verkehrsströme zeigen auf, dass die vorgelagerten Knoten die Verkehrsmenge heute schon schlucken und diese auch weiterhin schlucken. Das Projekt muss ja verkehrsneutral umgesetzt werden. Eine Mehrbelastung erhält allerdings die Geissmattbrücke. Aber auch diese wird die Mehrfahrten mit Anpassungen bei den Lichtsignalanlagen sowie der Installation einer Dosierungsanlage bei der Parkingausfahrt ohne Rückstauprobleme bewältigen können.  

Das Musegg Parking löst die Carparkierung für den Schwanenplatz nachhaltig. Es ist Sache der Stadtbehörden, die Carparkierung für die anderen Parkplätze wie Löwenplatz, Inseli, Brüelmatte für die Zukunft zu denken. Aufschluss über Lösungsansätze gibt das städtische Carparkierungskonzept, welches im Frühjahr 2017 zu erwarten ist. 


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